Ich bin Lotte…

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„…und wünsche mir nichts sehnlicher als ein kleines Menschenkind, das meine Freundin sein will. Gerne möchte ich mit in deinem Bett schlafen und dich auch tagsüber auf allen deinen Abenteuern begleiten. Sollte ich dabei etwas schmutzig werden, dann darf ich auch vorsichtig mit Handwäsche gewaschen werden. Das halte ich aus, denn alle Materialien, aus denen ich gefertigt wurde, sind waschbar.
Du kannst mich auch aus- und anziehen und meine langen, blonden Haare frisieren. Was ich nicht mag ist, irgendwo allein herumzuliegen. Dann komme ich mir nämlich ganz verlassen vor. Wenn du gerade keine Zeit oder Lust hast, mit mir zu spielen, dann bin ich auch zufrieden wenn ich auf dem Spielzeugregal oder im Puppenwagen sitzen darf und mir die Welt ansehen, in der du lebst.

Magst du meine Freundin werden?“

Mit diesem Brief zusammen habe ich Lotte in der letzten Woche verschenkt. Lotte ist ca. 40-50cm groß und für ein dreijähriges Mädchen gemacht.

Mütter… Sie sind doch alle gleich, oder?

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Am Himmelfahrtswochenende haben wir einen lang gehegten Traum von mir verwirklicht: Einen eigenen kleinen Pool! Nicht mehr nur einen Aufstellpool, sondern alle unsere Söhne und Schwiegersöhne waren da und haben fleißig ein großes Loch ausgehoben, in dem jetzt ein Pool steht. Die Woche danach hatte mein Mann noch Urlaub und so fanden wir beide Zeit, Beton rund um den Pool aufzufüllen und das gesamte „Drumherum“ zu gestalten. Fein sieht es jetzt aus um unseren Pool herum. Alles ist wieder zu und inzwischen ist auch eine Leiter drin. Mütter… Sie sind doch alle gleich, oder? weiterlesen

Wenn der Tod seinen Schrecken verliert

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Einige von euch wussten, dass meine Mutti seit etwa 10 Jahren an Parkinson und Alzheimer-Demenz litt.

Vor sechs Jahren zog sie in eine Seniorenwohngemeinschaft hier in der Nähe, in der rund um die Uhr ein Pflegedienst vor Ort ist. Meine jüngere Schwester arbeitet dort. So war Mutti immer noch „familienbetreut“. (Ich arbeite in dieser WG ehrenamtlich als Mietersprecher und mein Vater besuchte unsere Mutter nahezu täglich. (Ab einem bestimmten Schweregrad ist es nahezu unmöglich, demenzkranke Menschen zu Hause zu pflegen.)) Den Umzug entschied meine Mutti damals noch selbst mit. Sie hatte, als sie das noch konnte, viele Bücher über Demenz gelesen und wusste genau, was auf sie zukam. Zu ihrer Freundin sagte sie einmal: „Wenn Gott mich diesen Weg schickt, dann vertraue ich ihm auch, dass er mich da hindurch führt.“ Mit dieser Einstellung ging sie den Weg dieser Krankheit und das spürte man ihr auch bis zum Schluss ab.  Wenn der Tod seinen Schrecken verliert weiterlesen

Wenn du dein Baby so lange an der Brust nuckeln lässt, werden die Brustwarzen wund!

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Das ist auch so ein Märchen, was heute noch immer viele „Fachleute“ an die Mütter weiterreichen. Vor allem im Krankenhaus werden die Mütter damit verunsichert. Wenn du dein Baby so lange an der Brust nuckeln lässt, werden die Brustwarzen wund! weiterlesen