Der Seelengarten

IMG_2702Das Herz eines Kindes ist wie ein frisch umgegrabener Garten. Dieser Garten ist vom Schöpfer vorbereitet und bestimmte Dinge sind bereits festgelegt. Zum Beispiel, die Lage. Ob der Garten eher auf der Südseite des Lebens liegt mit viel Sonne und Wärme oder eher auf der kühleren Nordseite, das wird oft schon bei der Zeugung des Kindes bestimmt. Auch die Bodenbeschaffenheit ist eine Größe, die vorgegeben ist. Wir können schweren Lehmboden zwar mit verschiedenen Komponenten verbessern, aber fruchtbare Schwarzerde wird daraus meist trotzdem nicht. Solche Dinge sind also vorbestimmt. Der Seelengarten weiterlesen

Der beste Vater, den ich mir denken kann

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Unser Gottesbild, also das Bild, welches wir in unserem Kopf von Gott haben, ist sehr von dem Bild geprägt worden, wie wir unseren Vater erlebt haben. Kein Wunder, sagt doch Gott in der Bibel selbst von sich, dass er für uns ein Vater sein will und wir beten auch: „Unser Vater im Himmel…“

Nur ist es bei uns aber so, dass unsere Väter ebenfalls unzulängliche, fehlerhafte Menschen waren wie wir alle, und somit auch das Bild welches wir von Gott als Vater im Kopf haben, oft nicht dem entspricht, wie Gott wirklich ist. Deswegen macht es Sinn, in der Bibel nachzulesen, wie Gott wirklich ist.
Zum Beispiel haben wir ein Bild von diesem Vater in Lukas 15, ab Vers 11.
Im Gleichnis vom verlorenen Sohn lesen wir so manches über den Vater: Der beste Vater, den ich mir denken kann weiterlesen

Was uns eine Skulptur erzählt

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Mit meinem Jüngsten (12 Jahre alt) war ich heute beim Kinderpulmologen. Bereits im Sprechzimmer sitzend, mussten wir eine Weile warten, bis die Ärztin soweit war und zu uns kam. Mein Sohn schaute sich aufmerksam um und zeigte mir eine Skulptur, die auf dem Schrank stand: „Mama, guck mal, die Frau hat ein Problem. Vom vielen Stillen hat sie ein Loch dort, wo einmal Brust und Herz waren.“ Was uns eine Skulptur erzählt weiterlesen

TIPPS FÜR EIN HARMONISCHES FAMILIENLEBEN

Felix ißt Zeitung

Kinder sind eine Gabe des Herrn, wer sie bekommt, wird damit reich belohnt.
So sagt die Bibel in Ps. 127,3.
Dieser Vers war mir schon immer aus der Seele geschrieben. So ein kleines Baby ist doch wirklich ein Stück Himmel auf Erden. Es weckt in uns die besten Gefühle und Instinkte. In unserer Gesellschaft sind oft andere Dinge wichtiger als Kinder, doch ungewollte Kinderlosigkeit wird als Mangel angesehen.
So ist dieser Bibelvers also einer, der uns eher zusagt und nicht zum Widerspruch herausfordert.

Aber was ist dann, wenn ich das ersehnte Baby im Arm halte und es die Hälfte des Tages aus unerklärlichen Gründen schreit? Ist das ein Geschenk?
Das 2-jährige Trotzköpfchen, das sich gerade in der Kassenschlange im Supermarkt schreiend auf den Boden wirft. (Im Rücken spüre ich die Blicke der Leute, die teils interessiert, teils entrüstet, gespannt beobachten was ich jetzt tue. Und es wird in ihren Augen sowieso das Falsche sein!!) Empfinde ich dieses Kind dann als Geschenk, als Belohnung?
Wie ist das mit dem 4-jährigen, das meine frisch tapezierten Wände mit Vaters Edding verziert? Oder mit meinem teuersten Lippenstift den Spiegel bekritzelt? Ist das ein Geschenk? TIPPS FÜR EIN HARMONISCHES FAMILIENLEBEN weiterlesen

Krisenmanagement für Mütter

Opa 008Jemand sagte einmal, das Leben einer Frau liefe ab wie ein Jahreszyklus. Man könne deutlich die vier Jahreszeiten erkennen: Im Frühling keimt alles, man träumt davon, wie es später einmal aussieht, man verliebt sich… Ich habe mir in meiner Jugendzeit ganz genau vorgestellt, wie mein Leben einmal aussehen soll. Ich wollte einen Mann und sechs Kinder. Ich wusste auch schon, wie die alle sechs heißen sollten. Außerdem stellte ich mir vor, dass mein Traumberuf der einer Hausfrau sein sollte. (Jetzt habe ich sechs Kinder, keins heißt so, wie ich es damals erträumte, ich bin Hausfrau und ziemlich zufrieden, so wie es gekommen ist, wobei ich dann durchaus auch mit fünf Kindern zufrieden gewesen wäre, das Sechste ist unsere Gratiszugabe, sozusagen der Treuebonus!) Krisenmanagement für Mütter weiterlesen

Den Nächsten lieben wie mich selbst

BILD0743Ein Schriftgelehrter … fragte ihn (Jesus): „Welches von allen Geboten Gottes ist das Wichtigste?“ Jesus erwiderte: „Dies ist das wichtigste Gebot: `Höre, Israel! Gott allein ist Herr. Neben ihm gibt es keinen Gott. Ihn sollst du mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, deinem ganzen Verstand und deiner ganzen Kraft lieben.´ Ebenso wichtig ist das andere Gebot: `Liebe deine Mitmenschen, so wie du dich selber liebst!´ Es gibt kein anderes Gebot, das lebenswichtiger ist als diese Beiden.“ Markus 12, 28 – 31 Den Nächsten lieben wie mich selbst weiterlesen