In Erinnerung an Emelie

Nun ist es schon zwei Jahre her, dass Emelie ihre Reise in den Himmel angetreten hat. Zweimal schon haben wir ihren Geburtstag ohne sie gefeiert und haben ihr an ihrem Grab viele rote Luftballons in den Himmel geschickt. (Und jedes Mal hat ihre Mama ihr einen Brief geschrieben, der flog ebenfalls mit „Luftpost“ in den Himmel.)

Heute nun ist endlich Emies Lied online. Ihr findet es hier: 

Liebe Emie, du gehörst für immer zu uns!

ES BLEIBT DIE LIEBE!

 

Danke an Christine und Sophie, die dieses Lied zu Emies Beerdigung gesungen haben, an Christine, die es geschrieben hat und an Elias, Emies Bruder, der sein Kinderzimmer zum Aufnahmestudio umfunktioniert und Musik und Gesang professionell aufgenommen hat (bis hin zu den Getränken für die Sängerinnen war für alles bestens gesorgt).

Ihr seid echt Spitze!

 

Ich habe fertig – wieder einmal

Im Melzer-Haus war in den letzten Wochen rege Betriebsamkeit. Meine nun erwachsene „kleine“ Tochter zog vom Boden bis in den Keller durchs ganze Haus auf der Suche nach Dingen, die ich vielleicht nicht mehr brauche und die sie für ihren ersten eigenen Hausstand brauchen könnte. Ich habe fertig – wieder einmal weiterlesen

Wenn der Tod seinen Schrecken verliert

IMG_4026

Einige von euch wussten, dass meine Mutti seit etwa 10 Jahren an Parkinson und Alzheimer-Demenz litt.

Vor sechs Jahren zog sie in eine Seniorenwohngemeinschaft hier in der Nähe, in der rund um die Uhr ein Pflegedienst vor Ort ist. Meine jüngere Schwester arbeitet dort. So war Mutti immer noch „familienbetreut“. (Ich arbeite in dieser WG ehrenamtlich als Mietersprecher und mein Vater besuchte unsere Mutter nahezu täglich. (Ab einem bestimmten Schweregrad ist es nahezu unmöglich, demenzkranke Menschen zu Hause zu pflegen.)) Den Umzug entschied meine Mutti damals noch selbst mit. Sie hatte, als sie das noch konnte, viele Bücher über Demenz gelesen und wusste genau, was auf sie zukam. Zu ihrer Freundin sagte sie einmal: „Wenn Gott mich diesen Weg schickt, dann vertraue ich ihm auch, dass er mich da hindurch führt.“ Mit dieser Einstellung ging sie den Weg dieser Krankheit und das spürte man ihr auch bis zum Schluss ab.  Wenn der Tod seinen Schrecken verliert weiterlesen